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Kreisverband Rhein-Lahn

FDP vor Ort, 23. Mai 2012

Mensch und Landschaftsbild bei Windenergieplanung nicht vergessen

Wie viel Windkraft verträgt das Blaue Ländchen?
Wie viel Windkraft verträgt das Blaue Ländchen?
„Wir setzen uns dafür ein, dass bei der anstehenden Ausweisung von Flächen für die Windkraft die „Schutzgüter“ Mensch und Landschaftsbild nicht unter die Räder kommen und deshalb wollen wir im Grundsatz einen Mindestabstand von 1000 Metern zwischen Windkraftanlagen und der Ortsbebauung“, betonten der Vorsitzende der FDP in der Verbandsgemeinde Nastätten, Dr. Kai Mifka und die Fraktionsvertreter der Liberalen im Verbandgemeinderat, Ralph Schleimer und Jan Menzel.

Die Landesregierung habe vorgegeben, dass zwei Prozent der Fläche künftig planerisch für die Nutzung der Windkraft bereitstehen müssen. Es seien deshalb nun eine Vielzahl von planerischen Schritten seitens der Verbandsgemeinde erforderlich, so die FDP Vertreter. Hierbei seien die unterschiedlichsten sogenannten „Schutzgüter“ abzuwägen. Im Rahmen der erforderlichen Energiewende müssten aber auch die Bedürfnisse der örtlichen Wohnbevölkerung sowie das Landschaftsbild entsprechend berücksichtigt werden. Auch dürfe es zu keiner spürbaren Beeinträchtigung des Tourismus in der Region kommen; schließlich trage dieser auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort bei, fügten die Liberalen an.

„Es ist sehr bedauerlich, dass die Landesregierung die Verantwortung bei der Umsetzung der stärkeren Nutzung der Windenergie letztlich auf die Kommunen abschiebt“, betonte Jan Menzel. Es wäre sinnvoller gewesen, wenn die Landesregierung zum Beispiel die verstärkte Nutzung von Konversionsflächen planerisch vorgegeben hätte und es somit zu einer stärkeren Konzentration von Windkraftanlagen auf diesen ungenutzten Flächen kommen würde, so Menzel. Leider sei dies nicht erfolgt. „Nun wächst leider in unnötigem Maße der Druck auf die Kommunen, Flächen in erheblichen Ausmaß auszuweisen“, ergänzte der Liberale.

„Die FDP in der Verbandsgemeinde Nastätten wird sich bei der anstehenden Fortschreibung des Flächennutzungsplans entsprechend einbringen und versuchen einen vernünftigen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen im Rahmen der Ausgestaltung der Energiewende in unserer Region umzusetzen“, betonten Dr. Kai Mifka, Ralph Schleimer und Jan Menzel abschließend.


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