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Kreisverband Rhein-Lahn

FDP Rhein-Lahn, 10. Juli 2014

Vorstand neu gewählt und Rentenantrag verabschiedet

Der neue Geschäftsführende Kreisvorstand v.l.n.r.: Monika Becker, Martin Buschfort, Susanne Pillokat-Tangen, Ralph Schleimer, Hubert Beeres (nicht im Bild Herbert Pechmann)
Der neue Geschäftsführende Kreisvorstand v.l.n.r.: Monika Becker, Martin Buschfort, Susanne Pillokat-Tangen, Ralph Schleimer, Hubert Beeres (nicht im Bild Herbert Pechmann)
„Wir haben eine gute Führungsmannschaft im Kreisverband“, kommentierte der wiedergewählte Kreisvorsitzende der FDP Rhein-Lahn das Ergebnis der Vorstandswahlen im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung in Braubach.

Monika Becker, die sich verstärkt auf die Arbeit im Kreistag konzentrieren möchte, kandidierte nicht mehr für die Position der Stellvertreterin. Als Kreistagsmitglied gehört sie allerdings per Satzung dem Geschäftsführenden Vorstand an. An ihrer Stelle trat Susanne Pillokat-Tangen aus Lohrheim an, die auch einstimmig von der Versammlung gewählt wurde. Hubert Beeres (Braubach) übernahm das Amt des Schatzmeisters und Martin Buschfort sowie Herbert Pechmann wurden in ihrer bisherigen Funktion als Stellvertreter bestätigt.

Dem erweiterten Kreisvorstand gehören neu Jens Kossack (Dachsenhausen), als Vertreterin der Jungen Liberalen Julia Schwarzkopf (Nassau), Natascha Haberstroh (Hahnstätten), Werner Eckel (Gückingen) und Uwe Müller (Buch) an.

Neben den Wahlen zum Kreisvorstand stand ein Antrag zur Rentenpolitik „Die gesetzliche Rentenversicherung generationengerecht, zukunftsfest und solidarisch ausgestalten“ im Mittelpunkt des Abends.

„Das von der jetzigen Schwarz/Roten Bundesregierung beschlossene Rentenpaket sei weder generationengerecht, noch zukunftsfest und schon gar nicht solidarisch“ führte der FDP-Kreisvorsitzende, Ralph Schleimer, in seiner Begründung aus. Statt der „Rente mit 63“ schlagen die Liberalen vor, die Erwerbsminderungsrente zu verbessern. Wer mit Ende fünfzig den körperlichen Belastungen seines Berufs nicht mehr gewachsen sei, dem helfe die „Rente mit 63“ nichts, betonten die FDP-Vertreter.

Die FDP im Rhein-Lahn Kreis setze sich deshalb für die Verbesserung der Erwerbsminderungsrente ein, damit bei der notwendigen Erhöhung des allgemeinen Renteneintrittsalters zugleich Altersarmut entgegengewirkt werden könne. „Zudem verstärken CDU und SPD mit ihren Berliner Beschlüssen auch den Fachkräftemangel bei uns im Rhein-Lahn Kreis“ ergänzte Ralph Schleimer. Anstatt hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorzeitig in den Ruhestand zu schicken, gelte es vielmehr - gemeinsam mit Arbeitgebern und Gewerkschaften - Wege zu finden, wie es uns gelingen kann ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesund und motiviert so lange wie möglich im Arbeitsleben zu halten, betonten die Liberalen.

Darüber hinaus sei auch die sogenannte Mütterrente keine nachhaltige Lösung zu Bekämpfung der Altersarmut. Weder helfe sie den wirklich bedürftigen älteren Frauen, da zusätzliche Renteneinkünfte auf die Grundsicherung angerechnet würden, noch sei sie gerecht finanziert, da weder Beamte, Selbständige noch Freiberufler in die Rentenkasse einzahlten, so die Liberalen abschließend. Der FDP Kreisparteitag verabschiedete den Antrag dann auch einstimmig.


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